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Kauf

Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf in NRW — Alle Kosten im Ueberblick

5 Min. Lesezeit15. November 2025Von Tesche Immobilien

Der Kaufpreis ist nicht alles — die Nebenkosten machen in NRW etwa 12% zusätzlich aus. Wir schlüsseln alle Kosten auf.

Grunderwerbsteuer — der größte Posten

In Nordrhein-Westfalen beträgt die Grunderwerbsteuer 6,5% des Kaufpreises. Bei einem Haus für 350.000 Euro sind das 22.750 Euro. Diese Steuer ist beim Finanzamt fällig, sobald der Kaufvertrag beurkundet ist.

Notarkosten

Der Notar beurkundet den Kaufvertrag und wickelt das Geschäft ab. Die Kosten sind gesetzlich geregelt und betragen etwa 1,0-1,5% des Kaufpreises. Bei 350.000 Euro also ca. 3.500-5.250 Euro.

Grundbuchkosten

Die Eintragung ins Grundbuch kostet etwa 0,5% des Kaufpreises. Bei 350.000 Euro also ca. 1.750 Euro. Hinzu kommen eventuell Kosten für die Eintragung einer Grundschuld (bei Finanzierung).

Maklerprovision

In NRW üblich: 7,14% inkl. MwSt., geteilt zwischen Käufer und Verkäufer (je 3,57%). Bei 350.000 Euro sind das ca. 12.500 Euro für den Käufer.

Gesamtrechnung

Bei einem Kaufpreis von 350.000 Euro in NRW:

  • Grunderwerbsteuer (6,5%): 22.750 Euro
  • Notar (1,5%): 5.250 Euro
  • Grundbuch (0,5%): 1.750 Euro
  • Makler (3,57%): 12.495 Euro
  • Gesamt Nebenkosten: ca. 42.245 Euro (12,07%)
  • Was ist nicht enthalten?

    Finanzierungskosten (Zinsen, Bereitstellungszinsen), Umzugskosten, Renovierung vor Einzug, neue Möbel, Versicherungen. Kalkulieren Sie hier nochmal 5.000-20.000 Euro ein.

    Tipps zum Sparen

    Die Grunderwerbsteuer ist nicht verhandelbar. Beim Notar können Sie durch einen günstigeren Kaufpreis sparen (aber Vorsicht: zu niedriger Preis kann Probleme mit dem Finanzamt geben). Die Maklerprovision ist theoretisch verhandelbar, aber nicht üblich.

    Haben Sie Fragen?

    Unsere Immobilienexperten beraten Sie gerne persönlich — unverbindlich und kostenlos.

    FAQ

    Häufige Fragen zu diesem Thema

    Als Faustregel sollten die Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, ggf. Maklerprovision) aus Eigenkapital gedeckt sein, idealerweise plus 10 bis 20 % des Kaufpreises. Je mehr Eigenkapital, desto günstiger in der Regel die Finanzierung.