Notarvertrag beim Immobilienkauf — Das müssen Sie wissen
Der Notartermin ist der rechtlich wichtigste Schritt beim Immobilienkauf. In Deutschland ist die notarielle Beurkundung gesetzlich vorgeschrieben. Wir erklären Ablauf, Kosten und worauf Sie achten sollten.
Warum ein Notar Pflicht ist
Der Kauf einer Immobilie ist nur mit notarieller Beurkundung gültig. Der Notar ist zur Neutralität verpflichtet und schützt beide Parteien. Er belehrt über die rechtlichen Folgen und sorgt für eine sichere Abwicklung.
Der Kaufvertragsentwurf
Vor dem Termin erhalten Sie den Vertragsentwurf. Lesen Sie ihn sorgfältig und klären Sie offene Fragen vorab. Gesetzlich sollten zwischen Entwurf und Beurkundung bei Verbrauchern mindestens zwei Wochen liegen.
Der Ablauf des Termins
Der Notar liest den gesamten Vertrag laut vor, erläutert die Inhalte und beantwortet Fragen. Anschliessend unterschreiben beide Parteien. Der Termin dauert je nach Umfang 30 bis 60 Minuten.
Was nach dem Termin passiert
Der Notar veranlasst die Eintragung einer Auflassungsvormerkung, holt nötige Genehmigungen ein und teilt mit, wann der Kaufpreis fällig ist. Erst nach Zahlung und Eintragung werden Sie Eigentümer.
Die Notarkosten
Die Kosten für Notar und Grundbuch liegen zusammen bei etwa 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises. Sie sind gesetzlich geregelt und damit bei allen Notaren gleich.
Worauf Sie achten sollten
Prüfen Sie Kaufpreis, Zahlungsmodalitäten, Übergabetermin, mitverkauftes Inventar und etwaige Lasten im Grundbuch. Tesche Immobilien begleitet Sie zum Notartermin und sorgt dafür, dass alles korrekt ist.
Haben Sie Fragen?
Unsere Immobilienexperten beraten Sie gerne persönlich — unverbindlich und kostenlos.
