Wie viel Eigenkapital brauche ich für den Immobilienkauf?
Eigenkapital ist die Basis jeder soliden Immobilienfinanzierung. Es senkt die Zinsen, reduziert das Risiko und verbessert Ihre Verhandlungsposition bei der Bank. Wir erklären, wie viel Sie wirklich brauchen.
Die Faustregel
Als Faustregel gilt: Mindestens die Kaufnebenkosten (in NRW rund 10 bis 12 Prozent) sollten aus Eigenkapital kommen. Empfehlenswert sind zusätzlich 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises, also insgesamt 20 bis 30 Prozent.
Warum mehr Eigenkapital günstiger ist
Je höher Ihr Eigenkapitalanteil, desto niedriger der Beleihungsauslauf und damit der Zinssatz. Banken belohnen Sicherheit mit besseren Konditionen, was über die Laufzeit Tausende Euro spart.
Was zählt als Eigenkapital?
Dazu gehören Bargeld, Sparguthaben, Wertpapiere, Bausparguthaben und teilweise Eigenleistungen beim Bau (Muskelhypothek). Auch ein bereits bezahltes Grundstück kann als Eigenkapital dienen.
Vollfinanzierung — geht das?
Eine Finanzierung ohne Eigenkapital ist möglich, aber teuer und riskant. Sie ist nur bei sehr gutem Einkommen und sicherer Lage sinnvoll. Die Nebenkosten sollten Sie dennoch selbst tragen können.
Eigenkapital aufbauen
Wer noch nicht genug hat, kann durch konsequentes Sparen, einen Bausparvertrag oder geförderte Sparformen Eigenkapital aufbauen. Auch Schenkungen aus der Familie sind verbreitet.
Wir verschaffen Klarheit
Tesche Immobilien hilft Ihnen einzuschätzen, welches Objekt zu Ihrem Budget passt, und vermittelt bei Bedarf den Kontakt zu unabhängigen Finanzierungsexperten.
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